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Muskelkater 2/2010 PDF Drucken E-Mail
Ihr findet hier einige Beiträge aus der LAA-Zeitung ' Muskelkater ', das Mitgliedermagazin der LA-Abteilung des FC Straberg. Weitere Beiträge stehen auf der Läuferseite. Wir bedanken uns bei Reinhard Rehse und Uschi Steiner, die alle 2 Monate erneut unendlich viel Mühe und Arbeit investieren


Muskelkater

Sport im Ort

Ausgabe 2/2010                                                                                    14.03.2010

Altersklassen W 30 - M 70

Einige unserer Schnellsten hoffen auf den Frühling

Aus dem Inhalt:  -  Jahreshauptversammlung stellte die Weichen  -  Nordrhein-Crossmeisterschaften bescherte Straberg Teilnehmer-rekord  -  Karneval im Kurs  -  Neues  Angebot für Laufanfänger  -  Was wird aus dem Muskelkater?  -  Sportplatzpläne vorerst auf Eis  -  u.a.m.

Zu dieser Ausgabe
Die letzte Ausgabe des Muskelkaters kam leider erst mit erheblicher Verspätung in Straberg an. Grund war, dass unser Sportsfreund A. N., der seit Jahren unser Mitgliedermagazin freundlicherweise unentgeldlich vervielfältigt, berufsbedingt nicht an die entsprechende Maschine gelangen konnte. So ging der Themenschwerpunkt der letzten Ausgabe, nämlich zu den Nordrhein-Crossmeisterschaften zu kommen, leider ins Leere, denn als der Muskelkater da war, waren die Meisterschaften bereits Geschichte. Ich hoffe, dass unser Blättchen doch noch Interesse gefunden hat.
Aber damit bin ich dann gleich bei einem noch traurigeren Punkt. A. N., der in seiner bescheidenen Art nie wollte, dass seine Hilfsbereitschaft namentlich erwähnt wird, den aber alle Fußball-interessierten Straberger noch gut kennen, muss berufsbedingt die Vervielfältigung unseres Muskelkaters nach dieser Ausgabe einstellen. Mir bleibt hier nur übrig,  A. N. im Namen der Leichtathletikabteilung und allen Lesern ein herzliches Dankeschön für seine ehrenamtliche Arbeit zu sagen.
Was bedeutet das Ausscheiden unseres Druckers nun für die Zukunft? Der Muskelkater ist sechsmal im Jahr in einer Auflage von gut 150 Exemplaren erschienen. Wenn sich niemand findet, der zukünftig die Vervielfältigung übernimmt, müssten wir das Erscheinen einstellen. Wobei dazu nicht nur das reine Kopieren gehört, sondern auch das Zusammenlegen und Heften, das bisher das Kopiergerät übernommen hat. Wer Entsprechendes schon mal von Hand erledigen musste, weiß, was für Arbeit dahinter steckt.
Wir stehen also mit dem Muskelkater an einem entscheidenden Wendepunkt. Elf Jahre habe ich die insgesamt 66 Ausgaben druckfertig vorbereitet, wobei mir insbesondere Josef Schoos mit seinen Beiträgen eine große Hilfe war. Da ich das Vervielfältigen aber nicht auch noch übernehmen kann, könnte dies eventuell die letzte Ausgabe sein, wenn sich keine andere Lösung findet.
In dieser Ausgabe stehen die beiden Jahreshauptversammlungen der Leichtathletikabteilung und des Gesamtvereins im Mittelpunkt. Schön, dass sich dort wieder engagierte Sportler bereit gefunden haben, die Geschicke des Vereins in den nächsten zwei Jahren aktiv zu gestalten.
Nach der großen Arbeit für unseren Meisterschaftcross im Januar und den internen Vereinsarbeiten freuen wir uns jetzt alle,  dass hoffentlich bald der Frühling kommt und wir endlich wieder ohne dicke Klamotten draußen Sport treiben können. In diesem Sinne:

rehse2 Viel Vergnügen mit und trotz Muskelkater wünscht Reinhard Rehse

Termine
21.03.10: Letzter Staffelmarathon in Zons, hoffentlich mit mehreren Straberger Staffeln
30.05.09: unser 29. Internationaler Volkslauf im Walddorf Straberg
03.06.10: Fußballturnier der Altherren
Hallo AH FC Straberg, anbei schon mal die Einladung zum diesjährigen AH Turnier am 3.06.2010.
Zu Ehren von Otto Neuenhausen haben wir in Abstimmung mit allen Beteiligten unser AH-Turnier ihm zum Gedächtnis umgewidmet.
Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Spieler an diesem Tag mit auflaufen würden, sodass wir zwei Mannschaften stellen können.
Grüße
Manni Steiner

Jahreshauptversammlung der Leichtathletikabteilung
Viele waren leider nicht zu unserer Jahreshauptversammlung gekommen. Wenn man bedenkt, dass die Abteilung über 700 erwachsene Mitglieder hat und dass bei einem solchen Treffen die Marschroute für das nächste Jahr abgesteckt wird, dann war die Beteiligung von knapp 30 FC’lern eher enttäuschend. Anwesend waren überwiegend Läufer und Läuferinnen, die nach dem Training auf der Anlage geblieben waren, ganze fünf (!) Übungsleiter und zwei Unentwegte wie Lothar Otto und Ralf Jansen.
Offensichtlich herrscht bei den meisten die Auffassung vor, dass irgendwer schon alles managen werde. Man zahlt seinen Beitrag, nimmt die Angebote des Vereins wahr, aber ansonsten: Wen kümmert es? Kümmern können sich ja die anderen.
Bis jetzt hat es auch immer irgendwelche „Kümmerer“ gegeben, die Verantwortung übernommen haben. Dafür vielen Dank! Dass dies aber nicht selbstverständlich ist, zeigt die Ankündigung, dass drei LAA-Vorstandsmitglieder bei den Wahlen im nächsten Jahr nicht mehr antreten wollen. Ein Generationswechsel wäre zwar nicht schlecht, aber ob auch tatsächlich neue Kräfte bereit stehen werden, bleibt nur zu hoffen. Auch neue Übungsleiter zu finden wird immer schwerer.
Ein Überblick über die Diskussionsbeiträge bietet das nachstehende Protokoll, das Ralf Jansen nur 12 Stunden nach der Veranstaltung verfasst hatte.

Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 23.02.2010
Beginn 20:20 Uhr
TOP 1: Begrüßung durch den Abteilungsleiter
Josef Schoos begrüßte die anwesenden Mitglieder und dankte trotz schwacher Resonanz für das Erscheinen. Die Versammlung war beschlussfähig.
TOP 2: Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung
-Das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung vom 26.02.2009 wurde durch die Mitgliederversammlung angenommen.
TOP 3: Berichte: Vorsitzender der LAA und Übungsleiter
Seit mehreren Jahren kämpft der FC Straberg für bessere Trainingsmöglichkeiten auf seiner Anlage. Die Leichtathleten haben sich vor 5 Jahren in Eigenleistung eine provisorische 400m-Laufbahn geschaffen. Diese entspricht leider nicht den Vorschriften des Deutschen Leichtathletikverbandes, da die Anlage zu klein ist.
Seit über 10 Jahren werden Kinder an die Leichtathletik herangeführt. Für diese Aufgabe hat sich der FC Straberg viel vorgenommen. Nachdem feststand, dass sich viele aus der Nachbarschaft für dieses Angebot interessierten, bildete der FC Straberg die entsprechenden Trainer aus. Dies führte dazu, dass Kinder aus den Nachbarorten Delhoven, Nievenheim, Ückerath, Gohr bis hin nach Rommerskichen sich dem Verein anschlossen.
Mittlerweile ist die Zahl derjenigen, die in Straberg  Leichtathletik betreiben wollen, so angewachsen, dass wir in naher Zukunft weitere Trainingsmöglichkeiten bieten müssen. Die Vergangenheit hat auch allen gezeigt, dass es nicht nur damit getan ist, erfolgreiche Sportler zu fördern. Der Erfolg hat auch einen Ursprung und der liegt in den kleinen Vereinen wie dem FC Straberg. Hier werden der Jugend  mit großem Engagement und entsprechendem finanziellen Aufwand professionelle Trainingsmöglichkeiten geboten.
hellinggarage Egon Helling bei den Vorbereitungsarbeiten für unseren Crosslauf im Januar

Um all dies weiterführen zu können, benötigt man natürlich auch die hierfür geschaffenen Sportanlagen. Und da wende ich mich noch einmal an die Politik. Bitte denken Sie noch einmal nach, wie viele Kinder (zurzeit ca. 400) in einem Verein wie dem FC Straberg im Sport die Möglichkeit haben, sich mit anderen zu messen. Gleiches gilt für den Fußball, wo das Interesse bei einer entsprechenden, fast immer nutzbaren intakten Anlage groß ist.
Auf die große, langfristige Bedeutung der sportlichen Betätigung  aus sozialer, gesundheitspolitischer und gesellschaftlicher Sicht möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen.
hellingehrung
Wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt: Andreas Schmitz, Egon Helling, Peter Seidel und Franz-Josef Jansen (nicht auf dem Foto)
Unsere Leichtathleten waren wie in der Vergangenheit erfolgreich. In der Kreisbestenliste steht der FC Straberg in der oberen Hälfte. Im Breitensport haben wir ein breit gefächertes und reichhaltiges Sportangebot für alle Altersklassen, welches vom Mutter/Kind-Turnen bis hin zur Senioren/innen-Gymnastik geht.
Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft diesen hohen Standard halten können.
Liebe Sportfreunde,
das Jahr 2009 war ein turbulentes Jahr für den FC Straberg. Hatten wir uns doch so sehr unsere neue Sportanlage gewünscht. Wie eine Seifenblase zerplatzte dieser Wusch. Noch im Januar waren wir voller Zuversicht, hatten schon mit der Rodung der Bäume begonnen, die ein Teil unserer Eigenleistung war. Schließlich sollte Ende März mit dem Bau begonnen werden.
Aber da platzte die Bombe, durch die allgemeine Finanzkrise war das Geld in unserer Kommune plötzlich knapp. Der Kämmerer erließ eine Haushaltssperre, der Sportplatz in Straberg wurde in Frage gestellt und auch zurückgestellt. Der Bürgermeister meinte, dass wir uns solchen Luxus bei dieser Haushaltslage nicht mehr leisten können.
Ihr könnt Euch vorstellen, was dies für uns bedeutete. Viel Arbeit in der Vorbereitung war mit einem Schlag für die Katz. Wir waren am Boden zerstört und fühlten uns als Ehrenamtler im Stich gelassen. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz besonders bei dem Kunstrasen-Team Karl-Heinz Kuhn, Hubert Schmitz und Manfred Steiner für ihren zusätzlichen Einsatz außerhalb der Vorstandstätigkeit bedanken.
Nachdem nun fast ein ganzes Jahr vergangen ist, haben wir uns wieder mehr auf unseren Sportbetrieb konzentriert, der Wunsch nach einer neuen Anlage wird allerdings nie mehr aus unseren Köpfen gehen. Und wir werden gemeinsam so lange dafür kämpfen, bis wir sie bekommen. (Josef Schoos)

Die anwesenden Übungsleiter(innen)(ÜL) Gernot Göbert, Beate Gernot, Hubert Schillings, Ilona Otto und Uschi Rehse berichteten über ihre Arbeit, die Teilnehmerfrequenz sowie kleinere Randerscheinungen ihrer Angebote.
Die Kurse sind mäßig bis gut besucht, wobei jahreszeitliche Schwankungen sowie gute Vorsätze erfahrungsgemäß die Teilnehmerzahlen beeinflussen.
Seitens der ÜL wurden Materialwünsche geäußert, die unter dem TOP 8 „Verschiedenes“ aufgeführt sind.
Aufgrund des regen Zulaufs regte Ilona Otto die Einführung eines Sportabends für Jugendliche an. Als möglicher Trainingstag wurde der Mittwoch in Betracht gezogen.
Ein kürzlich in der Neuß-Grevenbroicher-Zeitung veröffentlichter Beitrag wurde aus Reihen der ÜL insofern bemängelt, dass die dort angegebenen Trainingsinhalte nicht mit der Realität übereinstimmten. Josef bat die ÜL um Mitteilung, wenn sich Änderungen in den Angeboten ergeben sollten. Lothar Otto teilte mit, dass der Internetauftritt des FC Straberg demnächst nach modernen Gesichtspunkten überarbeitet wird.
TOP 4: Vorstellung Vorstand des gesamt Vereins
Josef Schoos stellte anhand einer Skizze die zukünftige Struktur des Gesamtvorstandes des FC Straberg vor. Dieser enthält wie dargestellt neben dem geschäftsführenden Vorstand und dem Zeugwart drei Abteilungen für Fußball Senioren, Fußball Jugend und Leichtathletik. Für die Besetzung der Beisitzer warb Josef um Kandidaten aus Reihen der LAA.
TOP 5: Bericht des Kassenwarts und der Kassenprüfer
Eva Oellig van den Bosch stellte einen alles in allem ausgeglichenen Kassenbericht vor. Der Bericht der Kassenprüfer Ralf Jansen und Christian Ehlert ergab keine Beanstandung.
TOP 6: Entlastung des Vorstands
Dem Antrag auf Entlastung des Kassenwarts und des Vorstands wurde öffentlich, einstimmig und ohne Enthaltung zugestimmt.
Josef Schoos teilte mit, dass im kommenden Jahr ein komplett neuer Vorstand für die LAA gewählt werden muss. Unabhängig voneinander stellen sowohl er als auch Eva Oellig van den Bosch und Ilona Otto ihre Ämter zur Disposition.
TOP 7: Neuwahl der Kassenprüfer
Als Kassenprüfer für das laufende Geschäftsjahr scheidet Christian Ehlert nach zweijähriger Tätigkeit aus. Seine Aufgabe wird durch Reinhard Rehse übernommen, der sich dieses Amt mit Ralf Jansen teilt.
TOP 8: Verschiedenes
Josef berichtete über eine durchweg positive Resonanz der neuen Anfängerlaufgruppe.
Hubert Schillings teilte der Runde mit, dass er aus dienstlichen Gründen ab sofort nicht mehr als Organisator der Läufe zur Verfügung steht. Josef stimmt sich deswegen mit ihm ab.
Als Materialwunsch wurden seitens Beate neue „Schwimmnudeln“ genannt. Sie teilte auch mit, dass Clarissa Güsgen für ihre Gruppe jeweils 5 Paar Fußmanschetten und Handgewichte benötigt. Ilona kümmert sich um die Beschaffung der Materialien.
Die Versammlung wurde um 21:30 Uhr geschlossen.
Für die Richtigkeit des Protokolls:
Ralf Jansen

Neuer Vorstand im Gesamtverein des FC Straberg

Liebe Sportfreunde,
ich denke, alles in allem war das letzte Jahr erneut ein positives, ein sehr erfolgreiches Jahr im Sportbereich für den FC Straberg. Ein Erfolg zeigt sich auch in der immer hin noch gleich gebliebenen Mitgliederzahl ( ca. 1150 ). Hätten wir jedoch eine neue Anlage gehabt, wäre sie mit Sicherheit stark gestiegen.
Finanziell steht der FC Straberg auf einer gesunden Basis.
Der Vorsitzende Josef  Schoos bedankt sich bei den scheidenden  Vorstandsmitgliedern Franz-Josef Mausberg und Eva Oellig v. d. Bosch für die Gute Zusammenarbeit.
Zum Thema Neuwahl:
Wiedergewählt wurden der Vorsitzende Josef Schoos sowie der Kassierer Thomas Kahlhardt.
Neuer Geschäftsführer wurde Rolf Kranz.
Wiedergewählt wurden auch der Jugendleiter Fußball Frank Neuen und der Zeugwart Kurt Breuer.
Als Beisitzer wurden gewählt: Manfred Steiner, Johannes Stürmer und Christian Ehlert. - In ihren Ämtern als Abteilungsleiter wurden bestätigt Thomas Baumer (Fußball Senioren/innen), Frank Neuen (Fußball Jugend) und Josef Schoos (Leichtathletik).
Ich danke allen ganz herzlich, die zu unseren Erfolgen beigetragen haben. Insbesondere natürlich meinen Kollegen/innen hier im Vorstand sowie allen Helferinnen und Helfern.
Dankeschön allen Übungsleitern und Trainern, einfach allen, die sich aktiv für das Wohl und Gedeihen des FC Straberg eingesetzt haben und ich hoffe natürlich auch weiterhin einsetzen. (Josef Schoos)

14. Straberger Cross mit Nordrhein-Crossmeisterschaften

Die Zahl 645 wird in die Annalen des FC Straberg eingehen. Mit 645 Athletinnen und Athleten, die das Ziel erreichten, konnte unser Verein einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen. Möglich wurde dies durch die Organisation der Nordrhein-Crossmeisterschaften, die Läufer von Kleve im Norden bis Siegburg im Süden und von Aachen im Westen bis Gummersbach im Osten in unser Walddorf lockten.
nordrheinhelfer
Fleißige Helfer frierend
Alle Läufer und ihr Anhang haben sich wohl gefühlt, was in vielfältigem Lob für die Ausrichtung und die Strecke zum Ausdruck kam. Das freut uns natürlich und zeigt, was unser, eigentlich ja recht kleiner, Verein im Stande ist zu leisten, wenn alle am gleichen Strang ziehen. Davon konnten sich auch Bürgermeister Peter Olaf Hoffmann und Sportausschussvorsitzender Detlev Zenk überzeugen, die sich ebenfalls anerkennend äußerten. Überzeugen wir weiterhin durch Leistung! Die nächste Gelegenheit dazu ergibt sich bei 30. Internationalem Volkslauf  am 29. Mai.
Allen Helfern, die zum Erfolg beigetragen haben, nochmals ein herzliches Dankeschön.

Ergebnisdienst

13. Pulheimer Staffellauf  am 17. Jan. 2010
Während der FC zu seinen Hochzeiten mit vier Staffeln vertreten war, gab es in diesem Jahr keine einzige Straberger Mannschaft unseres Vereins – oder doch? Ich wusste, dass ein Team sich für Pulheim angemeldet hatte, doch in der Ergebnisliste suchte ich den Namen FC Straberg vergebens. Des Rätsels Lösung: Die sechs Athleten waren unter einem anderen Namen angemeldet worden und gestartet. Was im letzen Jahr wohl noch ein Versehen bei der Anmeldung war, entwickelt sich wohl nun jährlich zum ‚running gag’. Und weil den Jungs auch nichts Neues bei der Namensgebung eingefallen ist, hab auch ich einen Teil des Vorjahresartikels einfach übernommen. Das Straberger Team wollte letztes Jahr unter dem Titel „Sandhasen“ an den Start gehen, war dann unter „8AWDHASEN“ gestartet und meldete sich dieses Jahr unter „8WDHasen“ an. Man reihte sch dabei mehr oder weniger originell unter weitere Staffeln ein, wobei man sich aber bei Namen wie „Rubbellosgewinner“, „Nudelrunners“, „Bachemer Wahnsinn“, „Die Grauen Burggeister“, IKB Rolling Bones“, „Die sprintenden Schnecken“, „Laufmariechen Köln“ usw. immerhin etwas vorstellen kann.
Das Ergebnis konnte sich dabei aber wahrlich sehen lassen. Der 7. Platz bei 63 Mannschaften in der Klasse der gemischten Staffeln ist schon prima, wobei zu berücksichtigen ist, dass Kerstin Berger kurzfristig für die verletzte Rebecca Bojer einspringen musste. Die Bedingungen waren auch noch ziemlich scheußlich, zwar waren die Wege über Nacht schnee- und eisfrei, dafür regnete es bei unangenehmen Temperaturen.

FC Straberg                             7. gemischte Staffeln               3:09:11 Std
(Jürgen Cziommer, Kerstin Berger, Hubert Schillings, Monika Michel, Christian Ehlert, Franceska Medici)
Im Gegensatz zu vergangenen Jahren wies Mika-timing keine Einzelzeiten aus.

14. Straberger Cross in Dormagen-Straberg am 24. Jan. 2010 mit Nordrhein-Crossmeisterschaften
Da die aktiven Läufer des FC Straberg natürlich meist in der Organisation beschäftigt waren, rekrutieren sich die Straberger Starter überwiegend aus dem Kinder- und Jugendbereich. Ursprünglich sollte auch noch die zweite Fußballmannschaft starten, aber wegen einer Spielverlegung musste allein Alexander Dorn die Fußballer (gut) vertreten. Einen Doppelstart legte Madita Gernoth hin.
Bambinilauf 400m männlich                  weiblich
3. Stappen, Andre         2:13                 1. Buchhartz, Angelina              1:54
5. Stappen, Ole            2:26                 5. May, Lea                              2:15
6. Christmann, Eva                  2:33

Schülerlauf 1200m
M 08  
2. Mock, Samuel          4:56

M 09
5. Kemmerling, Mattes 4:38
7. Weber, Jan Freder.   4:44

crosslaufstrecke Crosslauf über Wiese, Hügel, Sand und Aschenbahn

W 10

5. Schultz, Denise                    5:35

W 11
1. Gernoth, Madita                   4:15
8. Dunkel, Clara                       5:26
-

M 12
2. Abts, Benedict          4:23

M 13
1. Dunkel, Marcus        4:37

Volkscross ca. 5400m
27. Alexander Dorn       23:46
36. Madita Gernoth       25:15
49. Andreas Gernoth     28:08


Kreiscrossmeisterschaften in Neuss am 27. Febnr. 2010
Wo sind die Jahre geblieben, in denen unser Verein mit großer Mannschaft den Vergleich mit den Besten bei Meisterschaften suchte? Unsere Oldies plagen diverse Zipperlein, die sie speziell bei anspruchsvollen Crossläufen passen lässt. Ist der Miniskus erst mal lose, hast du dann auch noch Arthrose, lässt du die Dornen besser in der Dose, sonst geht die Karriere ganz in die Hose.
Und so war es einzig Strabergs größtes Sporttalent Madita Gernoth, die die Vereinsfarben vertrat. Und das machte sie ganz großartig, denn sie ließ die übrigen 14 Starterinnen alle hinter sich und siegte souverän. Herzlichen Glückwunsch der Kreismeisterin und an dieser Stelle auch einen Dank an die Eltern, die ihre Tochter zur Wettkampfteilnahme ermutigen und sie dabei mit viel Engagement unterstützen.
Die Kreiscrossmeisterschaften  konnten übrigens nur deshalb stattfinden, weil der ASC Rosellen in die Bresche gesprungen war und recht kurzfristig die Organisation übernommen hatte.

maditager Madita Gernoth                        1. W 11                                    4:07

Offene Kreishallenmeisterschaften in Düsseldorf am 20. Febr. 2010
Einer, der die Konkurrenz bei Meisterschaften wahrlich nicht scheut, ist Gert Steinbach. Wenn man ihn beim Training im Mühlenbusch sonntags langsam seine Runden drehen sieht, meint man zwar, sein Tempo wäre allenfalls etwas für den Opa-Haußner-Gedächtnislauf, doch dann haut unser M 70er immer wieder mal erstaunliche Zeiten heraus. Offenbar ist sein langsames Trainingstempo nur Tarnung, zu mal seine Laufweise schon Erstaunliches zu bieten hat. Denn während des Laufens redet er ununterbrochen ohne Punkt und Komma, und das bei gleichzeitigem Schnaufen seiner Teamkollegen. Jedenfalls bedeuten seine 14:19 über die 3000m nicht nur eine gute Zeit für einen Siebzigjährigen, sondern auch den Vize-Kreishallenmeister. Herzlichen Glückwunsch!

3000m
Gert Steinbach                         2. M 70                                    14:19

Winterlaufserie des ASV Duisburg – 1. Lauf am 6. Febr., 2. Lauf am 6. März 2010
Es war natürlich ziemlich kalt, aber nicht mehr glatt, wie vorher lange zu befürchten war. Nachdem Jürgen Ehlert auch in den Vorjahren an der Winterlaufserie des ASV Duisburg teilgenommen und im Verein von der tollen Organisation geschwärmt hatte, wollte dieses Jahr auch Jürgen Cziommer seine Frühform testen. Die Organisatoren haben bei dieser Mammutveranstaltung wahrlich Großes zu leisten. So nehmen bei der Großen Serie über 10km, 15km und Halbmarathon über 2300 männliche Starter und über 800 Läuferinnen teil. Bei der Kleinen Serie sind es zusammen auch noch mal über 1000 Teilnehmer.
Allein in der Altersklasse M 30, wo unsere beiden Straberger laufen, sind es 157 in der Serienwertung. Da brauchen sich unsere schnellen Hengste wahrlich nicht zu verstecken, wenn sie auch neidlos anerkennen müssen, dass es immer noch ein paar Schnellere gibt. Die Zeiten sind jedenfalls für diese Jahreszeit ausgezeichnet. Jürgen konnte über 10km sogar eine persönliche Bestleistung aufstellen und lief zum ersten Male unter 39 Minuten.
In der Serienwertung liegt Christian nach zwei Rennen auf dem 9., Jürgen auf dem 16. Platz. Der abschließende Halbmarathon findet am 27. März statt. Im letzten Jahr belegte Christian übrigens einen herausragenden 6. Platz in der Altersklasse und den 13. in der Gesamtwertung.

10000m
Christian Ehlert                        10. M 30                                  37:07
Jürgen Cziommer                     16. M 30                                  38:58

15 km
Christian Ehlert                        10. M 30                                  56:55
Jürgen Cziommer                     24. M 30                                  1:01:43



Neues Kursangebot: Fit für den Wettkampf
aufbaugruppe_straberg

Man musste sich schon warm anziehen, wenn man sich im Februar abends zum Laufabenteuer traf.

Am 23. Februar 2010 startete die neue Aufbaugruppe des FC Straberg.

14 Teilnehmer/innen hatten sich gemeldet, um in nur zwölf Wochen ihr Laufpensum auf 5 km zu steigern und dies im moderaten Tempo und richtigem Belastungsbereich an einem Stück durchlaufen zu können.
Dabei machte es der Winter den Teilnehmern wahrlich nicht leicht: Die noch vorhandene Dunkelheit am frühen Abend, die durch den Sturm verursachten Astansammlungen auf dem Waldwegen, der sehr matschige Untergrund und die dadurch entstehende neue Farbe der Laufschuhe hielten und halten die Teilnehmer jedoch nicht davon ab, jeden Dienstag an den Start zu gehen.
So wundert es nicht, dass die Gruppe nach nur zwei Wochen schon ihre Runden auf 5 km ausgedehnt hat und die Laufintervalle verlängern konnte.
Das abschließende gemeinsame Stretchingprogramm rundet die jeweilige Laufeinheit ab.
Ich freue mich auf viele schöne Laufeinheiten…
Martina Hilgers

Aus den Kursen
Was ein richtiger Karnevalist ist, der zeigt dies auch beim Sport. Bei der Wirbelsäulengymnastik am Abend vor Weiberfastnacht holten einige schon mal  eines ihrer Karnevalskostüme aus dem Schrank und verbreiteten nicht nur damit gute Laune. Ansonsten ging es aber sportlich durchaus ernsthaft zur Sache. Nach dem obligatorischen Aufwärmen wurden Hanteln gestemmt, Therabänder gedehnt, Muskeln und Sehnen gestretcht und die Koordination verbessert. Das sollte dann nicht nur an den drei tollen Tagen für ein besseres Durchhaltevermögen sorgen.
img_0872
Wir sind fit, nicht nur für Karneval

Übungsleiterin Uschi Rehse staunte nicht schlecht, wie man auch im Kostüm sportlich fit aussehen kann. Ansonsten geht es jeweils mittwochs in zwei Gruppen um 18.00 und 19.00 Uhr zwar auch immer mit viel Spaß zur Sache, doch trägt man ansonsten eher funktionale Sportkleidung.

Mittwochabend Kleine Halle,
Feierabend lang ersehnt,
Aufwärmübungen mit dem Balle,
Sehnen sehnsüchtig gedehnt.

Katzenbuckel, blaue Matten,
Sit-ups, Stepper, Sportgerät;
Mit und ohne Ehegatten
Es dem Bauche an den Kragen geht.

Frauen lustig, Männer witzig,
Stöhnen, schwitzen und gelacht;
Manch einer dabei eher listig
Eine Übung weniger macht.
Stramme Waden, fester Busen,
schöne Träume sind erlaubt,
Knackarsch, Sixpack, gut im Schmusen,
Illusionen bleiben ungeraubt.

Nach dem Training hoch zufrieden,
Bizeps mächtig, fit das Bein,
geht’s dann heimwärts zu den Lieben,
warten dort doch Bier und Wein. (RR)

img_0871
Da legst dich nieder! Was ist das schönste Körperteil an diesem Mann?


hubischoo
Zufriedene Gesichter nach der Organisation der Nordrhein-Crossmeisterschaften in Straberg

Letzte Meldung
Der Freitag, 12. März 2010, ist kein Glückstag für den FC Straberg. Im Hauptausschuss des Rates der Stadt Dormagen wurde über den Haushalt für die nächsten zwei Jahre beraten. Die sog. „Jamaika-Koalition“ aus CDU, FDP und Grüne sah dabei keine Möglichkeit, die erforderlichen Mittel für eine Neugestaltung der Straberger Sportanlage bereit zu stellen.
Da hat es wohl auch nichts genutzt, dass sich Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann bei den Nordrhein-Crossmeisterschaften von der tollen Leistung des Vereins überzeugen konnte. Derzeit sehen die Finanzen nicht nur in Dormagen mau aus. Das noch von der letzten Bundesregierung bereit gestellte Geld aus den Mitteln des Konjunkturprogramms wird für andere Projekte benötigt. Die Enttäuschung bleibt. Hoffen kann man nur auf weitere Jahre. Und so spricht aus dem Plakat, das ganz Mutige auf dem Sportplatz aufgestellt haben, schon eher der Mut der Verzweiflung.
bmmerthes
Bürgermeister Hoffmann im Gespräch mit Bertold Mertes. Im Hintergrund die Sponsoren Spinrath und Beran

hier entsteht
In jedem traurigen Ereignis steckt auch die Chance für einen Neuanfang, wie die kombinierte Todes- und Heiratsanzeige verdeutlicht, die Gernot im Netz gefunden hat. Bei den traurigen Nachrichten in dieser Ausgabe des Muskelkaters fand ich dieses Bild irgendwie passend.
todesheiratsanzeige

Fragen über Fragen
Nicht nur Sportlern tun sich manchmal außergewöhnliche Probleme auf. Ob bei der Ernährung, Liebesdingen oder auch ganz normal im Alltag: Es stellen sich zwangsläufig Fragen, auf die sich nur schwerlich Antworten finden lassen. Dem Muskelkater wurden einige zugestellt:
-        Was ist besser: Drei Vierkornbrötchen oder vier Dreikornbrötchen?
-        Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt; ein schattiges Plätzchen?
-        Was passiert, wenn man sich zweimal halb tot gelacht hat?
-        Wenn Schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?
-        Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann ‚befriedigend’ besser als ‚gut’?
-        Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?
-        Ist eine Gesichtscreme, die 20 Jahre jünger macht, lebensgefährlich, wenn man erst 19 Jahre alt ist?
-        Sind nymphomane Hündinnen eigentlich zwangsläufig?
-        Dient ein Auspuff zum Verlassen des Bordells?
-        Warum muss ich auf Start klicken, um Windows zu beenden?
-        Können Einzelgänger auch alleinstehend sein?
-        Darf man mit Hosen zu einem Rockkonzert?
-        Darf sich jemand, der sich im Ruhrstand befindet, nachts hinlegen?
-        Warum ist das Dormagener Kreiskrankenhaus nicht rund?
-        Woher kommt eigentlich die Aggressivität der Menschen, die ein Rad schlagen?
-        Darf man eine Tagesdecke auch nachts benutzen?
-        Geht der Meeresspiegel kaputt, wenn man in See sticht?
-        Wie lange kriegt man für einen Wintereinbruch oder gibt es darauf Bewährung?
-        Wo wachsen eigentlich Purzelbäume?
-        Darf man in einem Schaltjahr eigentlich auch Automatik fahren?
-        Wie kommt eigentlich das ‚Rasen betreten verboten“-Schild immer mitten auf den Rasen?
-        Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?
-        Warum ist Abkürzung so ein langes Wort?
-        Warum werden Rundschreiben in einen eckigen Umschlag verschickt?
-        Wie lange muss eine Katze trainieren, um ein Muskelkater zu werden?
-        Woran denken Sie bei dem Wort „Durchfallstatistik“?
-        Stimmt es, dass das Niveau dieser Zeitung immer mehr sinkt?

Sportwitze
Die Familie des hoch betagt verstorbenen Millionärs versammelt sich zur Testamenteröffnung.
"Meine Frau bekommt die Villa", verliest der Anwalt. "Meine Söhne erben Barvermögen und Autos". Mit ernstem Blick fährt der Anwalt fort: "Und mein Schwager, der stets betonte: "Lieber gesund als reich", erhält meinen Jogginganzug".

Wie wir ja inzwischen wissen, sollen Jogger ja feige sein. Als sich einer wegen Beinbruchs ins Krankenhaus begeben musste, sagte er dem Arzt: "Herr Doktor, ich möchte lieber sterben als mein Bein operieren zu lassen..“ Darauf der Arzt: "Aber seien sie doch nicht so töricht, manchmal lässt sich beides miteinander verbinden".

Ein Jogger in der Wüste fragt einen Beduinen:
"Wie komme ich in das nächste Dorf?“ "Da laufen sie immer gerade aus, und...
nächste Woche biegen sie links ab".

Zwei Hundertmeterläufer sprinten exakt gleich schnell. Da der eine aber eine längere Nase hat, gewinnt er. Als beide nach dem Lauf nackt unter der Dusche stehen, meint der Verlierer mit einem Seitenblick:
Das nächste Mal laufe ich einfach nackt. Denn dann hast Du bereits verloren.
Die Nase ist zum Riechen da und die Füße zum Laufen.
Aber bei manchen ist es umgekehrt. Die Nase läuft und die Füße riechen.

Zwei Lauf-Freunde sind im tiefsten Afrika auf Safari. Zur Sicherheit haben sie um ihr Zelt einen tiefen Graben geschaufelt. Nachts wird der eine wach und bemerkt erschrocken, dass der andere nicht in seinem Schlafsack liegt.
Er schaut vorsichtig aus dem Zelt und sieht das sein Freund im Graben vor einem riesigen Tiger wegrennt.
"Ich hole schnell das Gewehr" ruft er dem Gehetzten zu.
"Lass dir Zeit" antwortet der gelassen, "ich habe zwei Runden Vorsprung".

 
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