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Muskelkater 1/2010 PDF Drucken E-Mail

Ihr findet hier einige Beiträge aus der LAA-Zeitung ' Muskelkater ', das Mitgliedermagazin der LA-Abteilung des FC Straberg. Weitere Beiträge stehen auf der Läuferseite. Wir bedanken uns bei Reinhard Rehse und Uschi Steiner, die alle 2 Monate erneut unendlich viel Mühe und Arbeit investieren


Muskelkater
Sport im Ort


Ausgabe 1/2010                                                                                                    10.01.2010

Laufelite kommt nach Straberg

 

Aus dem Inhalt:

  • Da muss man hin: Meisterschaften in Straberg
  • Die schnellsten Straberger im Jahre 2009
  • Nikolaus bei Läufern
  • „Der Tierfreund“
  • Ü-30er Beschwerden
  • Haile Gebrselassie bei Strabergern
  • u.a.m.


Zu dieser Ausgabe

Nicht jede Ausgabe kann so gut sein wie die letzte des vergangenen Jahres, wo meines Erachtens viele interessante Themen und Beiträge von vielen Mitgliedern eingeflossen sind. Die ganze Abteilung konnte sich irgendwo wiederfinden, was leider nicht immer gelingt.

In dieser Ausgabe dominieren eindeutig Läuferthemen. Das liegt einerseits natürlich daran, dass mir aus anderen Bereichen kein Material vorliegt. Zum anderen steht aber wettkampfmäßig mit den Nordrhein-Crossmeisterschaften am 24. Januar in Straberg ein absolutes Highlight vor der Tür. Dass diese Meisterschaften für den Gesamtverein von Bedeutung sind und das kleine Walddorf in Nordrheinwestfalen bekannt machen, braucht eigentlich nicht extra erwähnt zu werden. Und dass wir gute Ausrichter und Gastgeber sein wollen, versteht sich von selbst.

In der letzten Ausgabe hatte ich von meinen Schwierigkeiten berichtet zu definieren, was überhaupt ‚Sport’ ist und um Definitionsvorschläge gebeten. Die Resonanz war mal wieder überwältigend, richtig gesagt - gleich null.

Um die Thematik aber wenigstens einigermaßen befriedigend abzuschließen, hier einige Definitionsversuche, deren Sperrigkeit aber auch von der Schwierigkeiten zeugen zu bestimmen, was eigentlich Sport ist.

„Sport" ist ein kulturelles Tätigkeitsfeld, in dem Menschen sich freiwillig in eine wirkliche oder auch nur vorgestellte Beziehung zu anderen Menschen begeben mit der bewussten Absicht, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten insbesondere im Gebiet der Bewegungskunst zu entwickeln und sich mit diesen anderen Menschen nach selbst gesetzten oder übernommenen Regeln zu vergleichen, ohne sie oder sich selbst schädigen zu wollen. (Prof. Tiedemann, Uni Hamburg)

"Sport (engl.), Sammelbezeichnung für die an spielerischer Selbstentfaltung (Spiel) und am Leistungsstreben orientierten Formen menschlicher Betätigung, die der körperlichen und geistigen Beweglichkeit dienen, bes. auf dem Gebiet der Leibesübungen. Diese Tätigkeiten, die in den meisten Fällen um ihrer selbst willen und aus Freude an der Überwindung von Schwierigkeiten ausgeübt werden, sind gewöhnlich regelgebunden und werden im freiwilligen Wettkampf und in eigens dafür bestimmten Organisations-formen gepflegt.
Die spielerische Bewegung zur Selbststeigerung ohne Wettkampfstreben entfaltet sich zumeist individuell und unorganisiert." (Brockhaus, 17. Auflage)

Als „Neu-Schreiber“ für den Muskelkater begrüße ich in dieser Ausgabe Axel Güttler und Hubert Schmitz.

Allen Mitgliedern der Leichtathletikabteilung des FC Straberg noch ein gutes neues Jahr, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit.

Viel Spaß mit und trotz Muskelkater wünscht Reinhard Rehse



Termine

17.01.2010: 13. Pulheimer Staffelmarathon

Der FC Straberg startet mindestens mit einer Mannschaft, und zwar in der Kategorie: Mixed teams. Die „Verwegenen Sechs“ sind Jürgen Cziommer, Rebecca Bojer, Hubert Schillings, Monika Michel, Christian Ehlert und Francesca Nedici. Insgesamt ergibt sich die Marathondistanz von 42,195 Kilometer

24.01.2010: Unser Crosslauf mit Nordrhein-Meisterschaften
14.02.2010: Karnevalssonntag und Valentinstag (Mit Beteiligung des FC Straberg)
23.02.2010: Jahreshauptversammlung der Leichtathletikabteilung (LAA) um 20.00 Uhr im Clubheim
07.03.2010: Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins um 17.30 Uhr im Clubheim
29.05.2009: 30. Internationaler Volkslauf in Straberg



14. Straberger Cross mit Nordrhein-Crossmeisterschaften am 24. Januar 2010

Wer erinnert sich noch an die Anfänge des Crosslaufs in Straberg? Nachdem man schon knapp 20 Jahre erfolgreich einen Volkslauf mit familiärer Atmosphäre im Walddorf durchgeführt hatte, stellte der Vorsitzende unseres Nachbarvereins Heinz London Mitte der 90er Jahre die Frage: „Warum organisiert ihr eigentlich nicht mal einen Crosslauf? Das passende Gelände habt ihr doch dafür?“

Natürlich mussten damals dann noch viele Bedenken ausgeräumt werden. Lohnte sich ein solcher Aufwand im Winter? Konnte man den fleißigen Helfern eine weitere Leistung abverlangen? Wo sollte die Strecke überhaupt verlaufen?

Doch nachdem LAA-Vorsitzender Josef Schoos erst einmal Gefallen an der Idee gefunden hatte, ließ er nicht mehr locker. Die Leichtabteilung des FC Straberg hatte ab dem 22. Februar 1997 eine zweite überregionale Laufveranstaltung im Programm.

Die Teilnehmerzahl war zwar nicht besonders hoch, aber 170 Läuferinnen und Läufer schnürten sich die Laufschuhe, teilweise mit Spikes, um das Geläuf zu bewältigen. Um die 200 Teilnehmer kamen auch jeweils in den folgenden Jahren, was zwar nicht allzu viel ist, aber die Veranstaltung erhielt das Motto: klein, aber fein.

Im Jahr 2002 wurde die gute Organisation dadurch anerkannt, dass man die Kreis-Crossmeisterschaften durchführen durfte. Dabei ist zu sagen, dass zum Leichtathletikkreis nicht nur der Kreis Neuss gehört, sondern auch die Landeshauptstadt Düsseldorf.

Den vorläufigen Höhepunkt bildete dann das Jahr 2008, in dem der FC Straberg zum ersten Male die Nordrhein-Cross-Meisterschaften ausrichten durfte. Jetzt kamen über 500 Läuferinnen und Läufer ins Walddorf, das auf diese Weise von Kleve bis Siegburg und von Aachen bis zum Oberbergischen Kreis bekannt wurde. Strecke und Organisation wurden allseits gelobt, und so verwunderte es nicht, dass der Verband an uns mit der Bitte herantrat, 2010 nochmals die Durchführung der Meisterschaften zu organisieren.

Dabei tut der FC noch mehr, als notwendig ist. Bei Meisterschaften können bekanntlich nur Mitglieder eines Sportvereins aus dem entsprechenden Verband starten. Damit aber alle Cross-Interessierten eine Startmöglichkeit haben, erweiterte man kurzerhand (aber nach einigen Diskussionen) das Programm und führte vom Bambinilauf bis zum Volkscross noch mehrere Wettkampfmöglichkeiten für Breitensportler durch.

Am Sonntagn den 24. Januar ist es nun soweit. Von 10.00 Uhr bis etwa 17.15 Uhr wird es Schlag auf Schlag gehen, da ein Wettbewerb den anderen ablöst. Da die Strecke sich nicht weiter als ca. 200m vom Stadion entfernt, bieten sich viele gute Beobachtungspunkte an, wo man Spektakuläres zu sehen bekommt.

Hier eine kurze Übersicht:

10:00 Uhr Bambinilauf - Jahrgänge 2003 und jünger 400 m
10:10 Uhr SchülerInnen M8/W8 - M13/W13 1200 m


Meisterschaftsläufe ab 10.30 Uhr bis ca. 15.45 Uhr

10:30 Uhr Schülerinnen W14/W15 ca. 2600 m
10:50 Uhr Frauen Mittelstrecke Weibl. Jugend A + B ca. 3600 m
11:15 Uhr Schüler M14/M15 ca. 3600 m
11:40 Uhr Männer Mittelstrecke Männl. Jugend A Mittelstrecke ca. 4400 m
12:00 Uhr Seniorinnen W 40 bis W 60 Langstrecke ca. 4400 m
13:00 Uhr Senioren M 40 + M 45 Langstrecke ca. 6200 m
14:15 Uhr Frauen Langstrecke, Juniorinnen,Seniorinnen W30 + W35 ca. 6200 m
15:00 Uhr Männer Langstrecke, Junioren, Männl. Jugend A, Senioren M 30 + M35 ca. 9800 m
16:00 Uhr Volkscross Frauen, Männer ca. 5400 m


Helfer und Kuchenspender

Um ein guter Gastgeber und Ausrichter für die Meisterschaften zu sein, brauchen wir natürlich Unterstützung. Im Vorfeld haben Hubert Schillings und Josef Schoos schon fleißig Vereinsmitglieder angesprochen und um Mithilfe gebeten. Aber natürlich werden immer noch helfende Hände gebraucht.

Etwas, was der Abteilung und insbesondere der Jugendarbeit zugute kommt, ist der Erlös aus Kuchen und Getränkeverkauf. Die meisten Läufer lieben nach überstandenem Wettkampf kalorienreiches Gebäck, und Straberg ist für sein selbst gebackenes Kuchenangebot bekannt. Deshalb die Bitte: Bringt am Sonntag Kuchenspenden vorbei. Nachdem man sich von der Weihnachtsbäckerei erholt hat, macht das Backen doch bestimmt wieder Spaß

Schließlich gibt es noch eine dritte Möglichkeit, den Verein zu unterstützen, und das ohne großen Aufwand. Wettkämpfer und Organisatoren freuen sich ganz einfach auch über Zuschauer, die sich die Veranstaltung anschauen und Interesse zeigen. Das Zuschauen beim Crosslauf ist interessant, abwechslungsreich und in Straberg ganz einfach. Also raus „ins Grüne“, vielleicht auch in den Schnee. Man trifft auch mal wieder alte Bekannte oder lernt neue Gesichter kennen.

Natürlich kann man auch beim Volkscross selbst teilnehmen.

Also bis dann! (RR)



Karneval 2010

 Auch in diesem Jahr wollen sich die Jecken des FC Straberg wieder beim Karnevalsumzug im Walddorf betei-ligen. Wie immer wird im Vorfeld der Karnevalswagen gebaut und ge-schmückt werden. Wie immer werden Kamelle und andere Wurfartikel von den Aktiven besorgt werden.

 

Mitmachen können alle Interessenten des Vereins mit ihren Familien. Die Beteiligung war in den letzten Jahren so toll, dass auch immer eine große Fußtruppe zustande kam.

Das Motto „Der FC im Wilden Westen“ bietet auch genügend Freiraum zur originellen Kostümierung. Die erwachsenen Teilnehmer müssen einen Unkosten-beitrag von 15 € leisten, die Kinder natürlich nicht.

Nach mehrfacher erfolgreicher Umrundung des Lindenkirchplatzes wird dann natürlich im Schützenhaus weitergefeiert.

Auskünfte und Anmeldung ab sofort bei Manfred Steiner.



Ergebnisdienst

4. Sparkassen-Halbmarathon innerhalb des 13. Köln-Marathon am 4. Okt. 09

Als Nachtrag zur letzten Ausgabe hier noch einige Ergebnisse aus dem Oktober. Beim 13. Köln-Marathon gingen zwar keine FC’ler über die volle Distanz an den Start, aber immerhin stellten sich einige den Herausforderungen über 21,200 Meter. Susanne Dunkel bei den Frauen und Hubert Schmitz bei den Männern gewannen dabei den internen Vereinswettkampf. Gewonnen haben aber auch alle anderen, die sich bei schlechtem Wetter der Konkurrenz stellten.

Hubert Schmitz 215. M 45 (ges. 1334) 1:42:28
Jost Knautz 315. M 45 (1887) 1:46:29
Ulrich Schoo 502. M 45 (2949) 1:52:28
Susanne Dunkel 64. W 40 (746) 1:56:32
Uwe Lenz 871. M 45 (5142) 2:05:19
Birgit Buchkremer 475. W 45 (2268) 2:12:03
Manfred Steiner 1002. M 45 (5897) 2:12:04

 



37. Erftlauf in Neuss am 21.11.2009

Wie in jedem Jahr ist diese Veranstaltung für die Läufer des FC Straberg so eine Art Abschlusslauf des Jahres. Der Erftlauf stellt durch seine Streckenlängen für alle eine Herausforderung dar.
Für Anfänger sind die 5 km ideal, da man sich hier mit mindestens 200 Teilnehmern messen kann. Wenn man nicht gerade 10 km oder einen Halbmarathon laufen möchte, kann man hier eine Strecke über 15 km wählen. Sie ist je nach Wetterlage teilweise ziemlich schwierig zu laufen, da sie nicht immer über asphaltierte Wege führt.

In den letzen Jahren wurden die Leistungen der Läufer allerdings immer schlechter. Liefen früher noch mehrere Läufer/innen eine Zeit unter 50 Minuten über die 15 km, so sind es heute nur noch wenige. Die Laufzeiten haben sich in den beiden letzten Jahrzehnten doch insgesamt verschlechtert.

Der FC Straberg wird allerdings hart daran arbeiten, um dies zu ändern. So starteten in diesem Jahr wieder viele Läufer aus Straberg. Es gab da sogar zwei Vereine, die antraten, den FC Straberg und TFV Straberg. Die beiden Damen auf dem Bild in orange gehören zum TFV. Ich würde mich allerdings freuen, wenn wir in Straberg alle für unseren altbewährten FC starten würden. Wir sind keine Unmenschen und es gibt die alte Vereinsmeierei, die uns nachgesagt wird, schon lange nicht mehr.

Wer einmal bei unserer Truppe dabei ist, wird nach kurzer Zeit feststellen, dass wir ein super Haufen ohne Vorurteile sind. Also nur Mut und hereinschnuppern, auch ohne Vereinzugehörigkeit.

Einige Neuzugänge konnten wir im ablaufenden Jahr schon verzeichnen, die sich auf Anhieb bei uns wohl fühlten, und wir würden uns freuen, im neuen Jahr weitere begrüßen zu dürfen.

Einen Anfängerkurs wird es im neuen Jahr auch wieder geben. Den Termin werden wir im Januar über die Presse bzw. unsere Internet-Seite bekannt geben. (Josef Schoos)

Sportlich hat sich die Fahrt nach Neuss für die Straberger wahrlich gelohnt. Insgesamt sieben Läuferinnen und Läufer konnten sich einen Platz auf dem Siegerpodest sichern. In ihrem ersten Lauf für den FC Straberg erzielten Rebecca Bojer und Oliver Jandt gleich tolle Zeiten und einige Saisonbestzeiten sprangen trotz Kälte auch noch heraus.

5000 m

Carsten Beran 1. M 35 19:30
Jürgen Cziommer 2. M 30 20:03
Monika Michel 1. W 35 21:38
Wolfgang Golder 5. M 50 21:38
Rebecca Bojer 2. W 30 21:59
Oliver Jandt 8. M 40 22:21
Janet Burglin 3. W 30 24:04
Gert Steinbach 2. M 70 24:37
Helmut Schlüter 6. M 65 26:24
Hans-Dieter Ropertz 12. M 55 27:09

15000 m

15000 m    Egon Helling 2. M 65 1:08:37



20. Trierer Silvesterlauf am 31. Dezember 2009

Schon seit einigen Jahren fahren einige sportbegeisterte Straberger zum Trierer Silvesterlauf, um sich dort mit anderen Läufern zu messen, aber auch um diese tolle Veranstaltung zu genießen. Dass sie dort gleich mit einem Weltmeister und Olympiasieger Kontakt bekämen, hatten sie im Vorfeld allerdings nicht zu hoffen gewagt.

Hubert Schmitz schickte dem Muskelkater folgende Notiz:

Ein Erlebnis der besonderen Art durften beim letzten Jahreswechsel einige Mitglieder des FC Straberg genießen. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Trierer Silvesterlaufs (dem "deutschen Sao Paulo") hatten sich die Familien Gongoll, Schoo und Schmitz in die Römerstadt aufgemacht.

Zunächst nahmen am Silvestertag einige aktiv am Lauf teil, der vom "Trier-Straberger" Berthold Mertes bestens organisiert und zusammen mit Wolf-Dieter Poschmann vom ZDF moderiert wurde. Beim Lauf der Asse verfehlte der aktuelle Weltrekordhalter auf der Marathon-Distanz, der mehrfache Weltmeister und Olympiasieger Haile Gebrselassie, den Streckenrekord nur denkbar knapp um 2 Sekunden.
Am Abend gab es eine tolle Party mit reichlich sportlicher Prominenz:
Neben Gebrselassie wurde zusammen mit der Sportlerin des Jahres 2009 Steffi Nerius sowie weiteren Weltklasseathleten wie Sabrina Mockenhaupt, Ulrike Maisch oder Irina Mikitenko gefeiert. Waltraud Mertes hatte in liebevoller Kleinarbeit eine stimmungsvolle und behagliche Atmosphäre in einer alten Römertherme geschaffen. Gestärkt durch die kulinarischen Köstlichkeiten und beschwingt durch die heißen Rhythmen einer grandiosen Live-Band wurden selbst örtlich bekannte Tanzmuffel mitgerissen und schwooften bis in die frühen Morgenstunden ...

800 m

Hubert Schmitz 83. M 45 (gesamt 472) 40:53
Uli Schoo 113. M 45 (ges. 634) 45:59

5000 m

Valentin Gongoll 9. MSch15 (96. ges) 23:43
Yvonne Schmitz 7. W 40 (79. ges.) 24:01
Majbritt Schoo 19. WSchB (300) 32:28

Einer der größten Langstreckler aller Zeiten, wenn nicht sogar der größte, umrahmt von den ehemaligen Vorstandsgrößen des FC Straberg Hubert Schmitz und Dr. Ulrich Schoo. Diese Läuferelite kommt zwar nicht nach Straberg (siehe Titel), aber aus Straberg (jedenfalls die Blassen).

Greifswalder Silvesterlauf am 31. Dezember 2009

Der diesjährige Greifswalder Silvesterlauf (Hansestadt Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) stand nach gerade halbwegs überstandener Erkältung unter dem persönlichen Motto „Senioren trainieren für den Silvesterabend“. Entsprechend schön locker in 4er-Tempo wurde die 6,2 Kilometer lange Strecke absolviert und im Ziel mit Glühwein und Berliner auf den Silvesterabend eingestimmt.

Den Sieg bei den Männern machten die zahlreichen Top-Triathleten aus der Region unter sich aus. Ganz vorne dabei die Brüder Andreas Raelert (Dritter Ironman Hawai) und Michael Raelert (Sieger über die Halb-Ironman Distanz bei der WM in Florida), die nur knapp über 20 Minuten für die Strecke benötigten.

154 Teilnehmer am Start zum 34. Silvesterlauf. Was ist bei diesem Foto anders als sonst?

 

Die Läufer tragen keine Startnummern, sondern in der Hand (oder sonst wo) einen kleinen roten Zettel mit Angaben zum Läufernamen und Verein. Dieser Zettel wird beim Zieleinlauf eingesammelt und hoffentlich in der richtigen Reihenfolge abgelegt. Im nächsten Jahr soll auch in der Hansestadt der Fortschritt Einzug halten und erstmals alle Läufer mit Startnummern laufen. Wir werden wieder dabei sein und kontrollieren, ob dieses Versprechen eingelöst wird.  (Christian Ehlert)

Im Ziel: Christian zusammen mit Anke Spikermann und Jan Bergmann aus Utrecht.

Regelmäßiges Tempotraining ist durch nichts zu ersetzen.

Ziemlich erschrocken habe ich letztens beim Duschen festgestellt, dass ich schon fast 10 Jahre beim FC Straberg bin. Nachdem ich durch das gute Training von Jorgas meine Bestzeiten alle in den Jahren 2002/2003 gelaufen bin ( 10km in 41,39 - Marathon in 3,47 - HM in 1,34h) habe ich es in den letzten drei Jahren ein wenig schleifen lassen.

Das Ergebnis waren fast 90kg bei 1,80m und Zeiten, mit denen ich gar nicht mehr zufrieden war. Meine Frau sagte mir, ich müsste " etwas tun" und somit fing ich im März wieder an, wöchentlich beim Dienstags-Tempotraining dabei zu sein. Nachdem ich anfangs nur hinterher laufen konnte, habe ich es geschafft, wieder an meine alten Zeiten heran zu kommen. Ganz herzlich möchte ich mich hier bei Hubert Schillings und den Laufkollegen/innen bedanken. Wenn es nicht so viel Spaß  machen würde, hätte ich das nicht geschafft.

Durch dieses Training und eine Ernährungsumstellung (viel Obst) habe ich mich auf 78kg (vor Weihnachten) herunter gearbeitet. Jedes Kilo weniger macht natürlich auch schneller und hübscher. (schneller auf jeden Fall - hübscher hoffe ich)

Auch konnte ich neue Läufer (Oliver Jandt) für den Lauftreff begeistern. Ich würde mich freuen, wenn jeder Werbung für die Laufeinheiten macht - es lohnt sich. Momentan haben wir endlich mal wieder ein paar neue Gesichter dabei und es macht noch mehr Spaß wie vorher.

Ja, beim FC ist Nachwuchs angekommen! Und wenn man die Getränke der Mädels mit denen der Jungs bei der Weihnachtsfeier vergleicht, ist sportlich noch einiges zu erwarten.

Meine Bestzeiten habe ich innerhalb dieses Jahres stark verbessert und greife nun nächstes Jahr meine Allzeit-Bestzeiten an.  Hier will ich meine 10km-, HM- und Marathon-Zeit verbessern. Ja, ich laufe in Düsseldorf, und diesmal werde ich durchlaufen.

Ich hoffe auch, dass vielleicht eine Laufreise zustande kommt. Ein Trainingslager in der Türkei so um den 12.03.2010 rum können wir aber nur kurzfristig buchen. Wer mit will, sollte sich den Termin aber schon mal notieren. 1 Woche Top-Hotel All Incl. sollte unter 400 Euro liegen.

Ich wünsche allen viel Gesundheit und Glück für 2010 und dass Ihr privat, beruflich und sportlich alle eure Ziele erreicht.  (Axel Güttler)

Jahresbestenliste 2009

 

Wieder einmal habe ich keine Mühe gescheut, um aus den diversen, im Muskelkater veröffentlichen Wettkampfzeiten eine Jahresbestenliste zu erstellen. Hier kann man erkennen, wer im vergangenen Jahr denn die schnellsten Straberger gewesen sind.

Eins möchte ich dabei allerdings klarstellen. Die Übersichten sollen niemanden frustrieren, sondern im Gegenteil höchstens anspornen, im nächsten Jahr sich eventuell um einen oder mehrere Plätze zu verbessern. Leistung ist für mich und auch im Verein immer eine persönliche Leistung. Derjenige, der ein- bis zweimal trainiert, kann natürlich nicht dieselben Zeiten laufen wie jemand, der fast täglich Sport ernsthaft betreibt. Und natürlich spielen auch andere Faktoren wie Alter, berufliche und private Belastungen, die eigene Physis usw. eine Rolle, wenn man die Bestleistungen einordnen will. Dennoch, meine ich, dass es interessant sein kann, wenn man Vergleichsdaten hat.

In den Klammern befinden sich die Platzierungen des Vorjahres. Hinter der gelaufenen Zeit ist noch angegeben, ob sich diese gegenüber 2007 verbessert oder verschlechtert hat. Es bedeutet

(?)        Zeit hat sich verbessert gegenüber Vorjahr
(?)        Zeit hat sich verschlechtert
(-)        Keine Zeit vom Vorjahr vorhanden / Distanz evtl. nicht gelaufen

Natürlich kann ich nur Zeiten berücksichtigen, die mir auch gemeldet worden sind.

5000 m Frauen

1 (1) Monika Michel Ne-Erftlauf 21:38 (?)
2 (-) Rebecca Bojer Ne-Erftlauf 21:59
3 (3) Madita Gernoth Zons 22:37 (?)
4 (2) Yvonne Schmitz Trier 24:01 (?)
5 (-) Janet Burglin Ne-Erftlauf 24:04
6 (-) Anja Lüdtke Rosellen 28:05
7 (9) Ingrid J.-Blümel Rosellen 28:22 (?)
8 (-) Martina Hilgers Straberg 28:46
9 (10) Andrea Welter Straberg 28:52 (?)
10 (-) Ingrid Federwisch Straberg 29:30
11 (15) Ulrike Bewersdorf Straberg 31:51 (?)
12 (-) Majbritt Schoo Trier 32:28
13 (7) Eli Steiner Women’s Run Köln 32:34 (?)
14 (8) Silke Kölln Women’s Run Köln 32:41 (?)

5000 m  Männer

1 (-) Christian Ehlert GV-Bend 17:53
2 (1) Hubert Schillings Kaarst 18:25 (?)
3 (-) Carsten Beran Zons 19:30
4 (-) Arno Klein Zons 19:27
5 (5) Marco Lüdtke Rosellen 19:53 (?)
6 (-) Achim Kuppler Zons 19:58
7 (3) Jürgen Cziommer Ne-Erftlauf 20:03 (?)
8 (2) Wolfgang Golder Zons 20:04 (?)
9 (-) Oliver Jandt Ne-Erftlauf 22:21
10 (11) Eric Giese Straberg 22:25 (?)
11 (6) Egon Helling Rosellen 22:54 (?)
12 (-) Marcus Dunkel Rosellen 23:07
13 (7) Jörg Dunkel Rosellen 23:25 (?)
14 (12) Gert Steinbach Kaarst 23:27 (?)
15 (-) Valentin Gongoll Trier 23:43
16 (16) Markus Mainka Rosellen 24:08 (?)
17 (13) Stephan Scharfenberg Rosellen 24:53 (?)
18 (18) Andreas Gernoth Straberg 24:49 (?)
19 (10) Reinhard Rehse Rosellen 25:20 (?)
20 (-) Bodo Federwisch Straberg 25:33
21 (19) Josef Schoos Rosellen 25:47 (?)
22 (-) Guido Michel Obermaubach 26:13
23 (-) Helmut Schlüter GV-Bend 26:21
24 (-) Miroslav Rosina Straberg 26:30
25 (-) Hans-D. Ropertz Ne-Erftlauf 27:09
26 (22) Gottfried Schnee Rosellen 28:03 (?)

 

Will im nächsten den Bullen wieder an den Hörnern packen und Strabergs Schnellsten, Christian Ehlert, angreifen

10000 m  Frauen

1 (1) Monika Michel Obermaubach 48:54
2 (-) irgit Buchkremer Straberg 58:24
3 (-) Kerstin Berger Berlin 1:16:04

10000 m Männer

1 (1) Christian Ehlert Duisburg 36:28 (?)
2 (4) Jürgen Cziommer Duisburg 39:47 (?)
3 (-) Marco Lüdtke Waldniel 41:44
4 (6) Axel Güttler Refrath-Herbstlauf 42:52 (?)
5 (-) Uwe Lenz Straberg 53:24
6 (-) Ulrich Schoo Straberg 53:24
7 (-) Manfred Steiner Straberg 54:17
8 (11) Jürgen Garbisch Straberg 58:24 (?)

Halbmarathon / Frauen

1 (-) Susanne Dunkel Köln-Marathon 1:56:32
2 (-) Birgit Buchkremer Köln-Marathon 1:56:32

Halbmarathon Männer

1 (1) Christian Ehlert Duisburg 1:19:15 (?)
2 (4) Arno Klein Duisburg 1:27:05 (?)
3 (5) Jürgen Cziommer Rodenkirchen 1:28:35 (?)
4 (3) Hubert Schillings Duisburg-Homberg 1:34:44 (?)
5 (-) Marco Lüdtke Benrath 1:37:28 ( - )
6 (-) Axel Güttler Martinslauf Düsseld 1:38:00
7 (7) Hubert Schmitz Köln Marathon 1:42:28 (?)
8 (-) Jost Knautz Köln Marathon 1:46:29
9 (-) Olaf Schneider Straberg 1:48:31
10 (8) Ulrich Schoo Köln Marathon 1:52:28 (?)
11 (10) Gregor Paß Benrath 1:57:20 (?)
12 (11) Elmar Krücken Benrath 1:57:21 (?)
13 (12) Uwe Lenz Köln Marathon 2:05:19 (?)
14 (13) Manfred Steiner Köln Marathon 2:12:04 (?)

Marathon Frauen
-

Marathon / Männer

1 (2) Christian Ehlert Zürich 2:58:58 (?)
2 (-) Marco Lüdtke Düsseldorf 3:20:45 (-)
3 (-) Jürgen Cziommer Düsseldorf 3:21:43
4 (1) Arno Klein Boston 3:24:15 (?)

Im Vergleich zur Bestenliste von 2008 hat sich doch noch einiges verändert, auch wenn die Teilnehmerfelder in etwa gleich geblieben sind. Christian Ehlert konnte seine Spitzenposition bei den Männern ausbauen und führt alle vier Disziplinen an. Nicht mehr ganz unangefochten geht bei den Frauen Monika Michel in die Wettkämpfe des nächsten Jahres. Für alle gilt: Konkurrenz belebt das Geschäft.



Die Fabel vom Frosch und der Schnecke

Falls sich jemand bei Durchsicht der Jahresbestenliste über seine Platzierung ärgern und die schnellen Hirsche neidvoll bewundern sollte, dem sei die nachfolgende Geschichte empfohlen. Ich entdeckte sie bei Durchsicht alter Unterlagen.

Die folgende Geschichte kann unmöglich von mir erfunden sein, wahrscheinlich entspringt sie einer Äsop’schen Fabel, nur ist mir das nicht mehr bewusst. Sie geht etwa so:

Ein Frosch traf eine weinende Schnecke am Grasesrand und fragte sie nach dem Grund ihres Kummers. „Der Tausendfüßler macht sich immer lustig über mich“, klagte die Schnecke. „Er hat so viele Füße, und ich nur einen einzigen. Jedesmal verspottet er mich und fordert mich auf: ‚Hau mich doch, wenn du kannst.’ Und dann rennt er weg.“


Daraufhin flüsterte der Frosch eine Weile mit der Schnecke, deren Gesicht sich dabei wesentlich aufhellte.

Als der Frosch das nächste Mal vorbeikam und anhub zu seinen hohntriefenden Worten, sprach die Schnecke zuckersüß: „Lieber Tausendfüßler, ich bewundere ja deine vielen flinken Beine. Du bewegst sie so schnell, dass man ihnen mit den Augen gar nicht folgen kann. Darum sage mir doch bitte einmal: Wenn du das 384. rechte Bein anhebst und nach vorn streckst, was machst du dann mit dem 197. linken Fuß? Setzt du ihn mit dem Ballen oder mit den Zehen auf, oder pronatierst du vielleicht sogar ein bisschen?“ „Aber ja“, erwiderte der Tausendfüßler erfreut, „ich werde es dir gleich sagen.“

Er setze also einen Schritt an, achtete auf den 384. und 197. Fuß, trat dabei mit dem Ballen des 76. auf die Zehen des 81. der anderen Seite, rammte das Knie des 469. in die Wade des 18., denn nun hatte er sich ja vorn umgedreht, um zu sehen, was da hinten los ist, verhedderte dabei die Schnürsenkel des 411. mit der gerutschten Socke des 482., weil da der 373. drauf getreten war, und die Schnecke kroch kichernd von dannen, während sich die Beine des Tausendfüßlers immer mehr zu einem unentwirrbaren Knäuel verstrickten. Jetzt wusste er immerhin, warum er nicht mehr laufen konnte. Und die Schnecke wusste nur, dass sie gut drauf war, aber nicht, warum.

(Jürgen Roscher, aus: Wo läuft’s wie. 1993)



Weihnachtsmann bei den Läufern

Weihnacht1 2009

Immer am zweiten Wochenende im Dezember findet der interne Jahresabschlusslauf der Läufer des FC Straberg mit anschließendem gemütlichem Beisammensein satt.

 

Alles fand in gewohnter Weise satt, nur der Weihnachtsmann war neu. Wir hatten unseren Lauf hinter uns und saßen schon bei Kaffe und Kuchen, als er plötzlich auftauchte. Keiner hatte damit gerechnet und keiner wusste, wer es denn sein sollte. Die Tür ging auf, der Mann mit Sack und Rute trat ein, da fiel es uns wie Schuppen von den Augen: das konnte nur unser Düsseldorfer Jung sein. Nach einer kleinen Ansprache verteilte er liebevoll selbst gemachte kleine Geschenke, die er kurz vorher mit seiner Freundin zusammengestellt hatte.

Er bedankte sich noch bei unserem Trainer Hubert Schillings und bei Reinhard Rehse ( Redakteur unseres Muskelkaters ) für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten im Verein.

Den noch amtierenden Abteilungsleiter tadelte er etwas, er möchte sich doch in Zukunft wieder etwas mehr um seine Abteilung kümmern.

Danach ging es wieder zum gemütlichen Teil über. Es ist immer wieder eine sehr schön Veranstaltung, bei der viel gelacht und geredet wird. Geredet wird über Läufe und Verletzungen im abgelaufen Jahr und natürlich über andere Leute.

Die nächste Weihnachtsfeier der Läufer findet am 11.12.2010 ab 14:00 Uhr mit dem Laufen und ab 16:00 Uhr mit dem gemütlichen Beisammensein statt. Ein Termin, den sich die Läufer schon einmal in ihren Kalender eintragen sollten. (Josef Schoos)

 


Wer ist dieser - halbwegs - sportlich aussehender FC´ler



Preisrätsel – 2. Teil

Auf das Preisrätsel der letzten Ausgabe habe ich leider keine große Resonanz bekommen, vielleicht war es ja zu schwer. - Noch aber lasse ich mich nicht entmutigen und starte einen zweiten Versuch. (Allerdings ist es schon etwas frustrierend, wenn man so selten auf die Beiträge angesprochen wird.)

Und hier zum neuen Rätsel. Da die Preise von der letzten Ausgabe noch nicht verteilt werden konnten, bleiben sie bestehen. Gesucht wird der Athlet auf dem obigen Foto.

Während unsereiner sich im Dezember durch Schnee, Matsch und eisige Kälte kämpft, treiben andere ihren Sport auf Fuerteventura. Ob dieser Sportler dem autogenen Training nachgeht, von seiner Partnerin aus dem Zimmer gewiesen wurde oder von der Freiluft-Schachpartie so erschöpft ist, sei hier nicht verraten. Das Hotel soll auf jeden Fall schön gewesen sein, aber da kennt er sich ja auch gut aus. Zu seiner Ehrenrettung sei aber gesagt, dass er sich läuferisch tatsächlich auch quälen kann.

Wer ihn immer noch nicht erkennt, sollte sich den Muskelkater noch einmal genau durchlesen. Schreiben kann er nämlich auch noch.



Tiere zu Weinachten

Kinder freuen sich sicherlich riesig, wenn zu Weihnachten ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung geht. Sollte es sich bei diesem Wunsch um ein Tier handeln, so sollten die Erwachsenen ihren Kindern auch vorher etwas über Arbeit und Pflichtbewusstsein gegenüber dem Tier erzählen.

Häufig kommt es vor, dass die Weihnachtsgeschenke dieser Art sich vor den Sommerferien ein neues zu Hause suchen müssen. Entweder landen sie im Tierheim oder, wie ich selber schon erlebt habe, angebunden und verlassen in einem Waldstück. Tiere sind schließlich auch ein Teil unseres Lebens, und so sollte man sie auch behandeln. Sie verstehen mehr, als die Menschen sich vorstellen können. Tiere haben etwas, was bei manchen Menschen fehlt: Verständnis, Ver-trauen und sie sind manchmal auch etwas für unsere Seele.

Ich habe vor kurzer Zeit in der NGZ gelesen, dass eine Katze in einem Altersheim eingezogen ist. Das finde ich ganz toll. So werden die älteren Bewohner durch die Anwesenheit dieses Tieres von ihrem teilweise tristen Alltag abgelenkt.

 

Vorurteile, dass Tiere Krankheiten mit in die Wohnung/Haus bringen, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich selber bin mit Tieren aufgewachsen und bin noch nie durch ein Tier krank geworden. Dies ist jedoch nur der Fall, wenn man sich um sie kümmert, und ich hoffe, dass diese niedlichen kleinen Vierbeiner auf unserem Bild ein vorbildliches Zuhause bekommen haben. (Josef Schoos)



Literaturtipp

Den folgenden Literaturtipp erhielt ich von Gernot Göbert, der alle Menschen jenseits der dreißig köstlich amüsieren wird. Die Autorin hat typische Verhaltensweisen der Generation, die noch gerne den Dancefloor rockt, danach aber zum Orthopäden muss, persifliert. Die folgende Leseprobe (es gibt noch viel bessere) beschäftigt sich mit den sportlichen Ambitionen der über Dreißigjährigen.


Bodybilding (lat.: fit for no fun)

Beschreibung: Ü-30er, die aus jeder Bewegung eine Wissenschaft machen, für die man spezielle Funktionswäsche, spezielle Literatur und spezielle Nahrung braucht

Mögliche Symptome:
Reichte früher ein sonntäglicher Waldlauf auf platten Sohlen, um den Körper in Form zu halten, muss der Ü-30er heute täglich Puls messen, Gewicht checken und hypotonische Elektrolyte einnehmen, bevor er auf seinen atmungsaktiven, luftgefederten 3-Unit Air Max Structure Triax individuelle OwnCal-Trainingsläufe für den Marathon macht.
Durften Ü-30er früher einen normalen Bauch mit Haaren haben und mussten Ü-30erinnen sich noch in Kleidergröße 36 quetschen, sorgen heute BodyPump, PowerStep und Complete Deep Sweat Workout dafür, dass auch die letzten Muskeln sich zu Sixpacks, Bodybuilder-Bizeps und Pomuskeln aus Stahl zusammenballen.
Wurde früher gegessen, was auf den Tisch kommt, rechnet der körperbewusste Ü-30er heute selbst das Frühstücks-Müsli nach den neuesten Erkenntnissen von Dr. Strunz & Co in Weight-Watcher-Punkte, Aminisäuren, Eiweißanteile und Nährwerte um.

Achtung; Sportsfreund:

Niemals bewegen, ohne vorher Rat von Orthopäden, Psychologen, Ernährungsexperten, Fitness-Coachs, Sportärzten, Personal Trainern, Osteopathen, Ökotrophologen und Jogging-Bestseller-Autoren einzuholen! (Aus: Nina Puri, Ü-30 Krankheiten. Der große Ratgeber – Die schönsten Beschwerden der Mitte des Lebens. München 2009)



Prosit Neujahr

In der Zeit der Glückwünsche für das neue Jahr möchte ich aufzeigen, woran man merkt, dass man im Jahr 2010 lebt:
1. Du unabsichtlich deine PIN-Nummer in die Mikrowelle eingibst.
2. Du eine Liste mit 15 Telefonnummern hast, um deine Familie zu erreichen, die aus 3 Personen besteht.
3. Du eine Mail an deinen Kollegen schickst, der direkt neben dir sitzt.
4. Du den Kontakt zu Freunden verloren hast, weil sie keine E-Mail-Adresse haben.
5. Du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst und dich mit Firmennamen am Telefon meldest.
6. Du auf deinem Telefon zu Hause zweimal die Null wählst, um ein Amt zu bekommen.
7. Du seit 4 Jahren auf deinem Arbeitsplatz bist, allerdings für 3 verschiedene Firmen.
8. Alle Fernsehwerbesendungen eine web-Adresse um Bildschirmrand zeigen.
10. Du Panik bekommst, wenn du ohne Handy aus dem Haus gehst und umdrehst, um es zu holen.
11. Du morgens aufstehst und erst mal Lotus Notes aufmachst, bevor du einen Kaffee trinkst.
12. Du den Kopf neigst, um zu lächeln ;-)
13. Du diesen Text liest und grinst.
14. Schlimmer noch; dass du bereits weißt, wem du diese Nachricht weiterleitest.
15. Du zu beschäftigt bist, um festzustellen, dass in dieser Liste die 9 fehlt.
16. Du die Liste jetzt noch mal durchgehst, um nach zuschauen, ob wirklich die 9 fehlt.
... und jetzt lachst...
Na los, schick's schon weiter ... ;-) es stimmt ja - oder etwa nicht?

Beiträge für den Muskelkater an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (ohne Quatsch natürlich)

 

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